Hals-Nasen-Ohren-Arzt (HNO)

Das medizinische Fachgebiet der Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde ist ein Teilgebiet der Medizin, das sich mit Behandlungs- und Untersuchungsmethoden im Kopf- und Halsbereich beschäftigt. Der HNO-Arzt kuriert Erkrankungen, Verletzungen und Funktionsstörungen der oberen sowie unteren Luftwege, der Mundhöhle, der Ohren und des Halses.
Wie der Name schon verrät, dreht sich hier alles um die drei Körperteile Hals, Nase und Ohren.

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Erkrankungen des Halsbereiches

Zum Behandlungsgebiet des Halses gehören Erkrankungen des Mundes, der Zunge, des Gaumens, der Mandeln, des Kehlkopfs, der Stimmlippen, der Lymphknoten, der Schilddrüse und des Halswirbels.
Vor allem im Winter ist das Wartezimmer des HNO-Arztes immer gut gefüllt. Typische Erkrankungen sind dann Erkältungen mit Halsschmerzen und Husten. Diese kann der Arzt in komplizierteren Fällen mit der Gabe von Antibiotika behandeln. Schwierigere Erkrankungen sind die richtige Grippe und Bronchitien. Aber auch hier kann die Gabe von Medikamenten gute Erfolge erzielen.

Erkrankungen im Bereich der Nase

Auch bei Erkrankungen im Bereich der Nase, der Nasennebenhöhlen und der Kieferhöhlen ist der HNO-Arzt der richtige Ansprechpartner. In der Erkältungszeit treten besonders häufig sogenannte Nasennebenhöhlenentzündungen auf, die sich oftmals infolge eines heftigen Schnupfens entwickeln. Hier überprüft der Arzt die Beschaffenheit der Krankheitserreger und verschreibt bei Bedarf ein Antibiotikum.
Auch für Allergiegeplagte ist der HNO-Arzt zuständig. Bei ständig laufender Nase oder chronischem Schnupfen sollte zuerst ein HNO-Arzt aufgesucht werden. Er versucht in einem Gespräch die Ursachen für die Beschwerden herauszufinden und ordnet einen Allergie-Test an, der meistens zum Allergieauslöser führt. Hat der Patient beispielsweise eine Milben- oder Pollenallergie, kann der Arzt mit einer Hyposensibilisierung beginnen. Dabei werden in regelmäßigen Abstand Spritzen mit den Allergenen gegeben, die so die Toleranzschwelle für die allergieauslösenden Stoffe zunehmend anheben. Am Ende der Sensibilisierung kann sogar die völlige Heilung von der Allergie stehen.

Erkrankungen der Ohren

Die Ohrmuschel, der Gehörgang, Mittel- und Innenohr, sowie der Hörnerv und der Gleichgewichtsnerv bilden das dritte Teilgebiet der HNO-Heilkunde.
Besonders beim Baden kann es vorkommen, dass man sich durch Wasser im Ohr eine Mittelohrentzündung zuzieht. Hier ist der HNO-Arzt der erste Ansprechpartner. Sehr häufig verfestigt sich im Ohr Ohrenschmalz, der leicht vom Arzt entfernt werden kann. Hier sollte man keinesfalls selbst mit spitzen Gegenständen Abhilfe zu schaffen versuchen.
Auch bei Hörproblemen ist ein Gang zur HNO-Praxis immer ratsam. Der Arzt überprüft die Hörleistung des Patienten und kann dadurch sagen, ob möglicherweise das Verschreiben von Hörhilfen ratsam ist. Bei einem Hörsturz kann er den Patienten ins Krankenhaus überweisen, wo dieser dann Infusionen mit Sauerstoff erhält, die die Durchblutung des Hörnervs verbessern sollen. Bei einem Hörsturz sollte man immer noch am gleichen Tag einen HNO-Arzt aufsuchen, sonst kann es zu bleibenden Hörschäden kommen.
In Folge einer Nasennebenhöhlenentzündung kann ein Tubenkatarrh entstehen. Dieser äußert sich dadurch, dass der Patient nur noch sehr schlecht hört. Hier verschreibt der Arzt ein abschwellendes Nasenspray, wodurch die Nasennebenhöhlen wieder frei werden. Infolgedessen kann der Erkrankte dann auch wieder besser hören.