Zahnarzt

Der Zahnarzt ist ein Facharzt, der sich mit der allgemeinen medizinischen Versorgung der Zähne befasst. Er ist der richtige Ansprechpartner bei allen Fragen und Problemen rund um die Zähne und den Mundraum.

Aufgaben des Zahnarztes

Der Zahnarzt ist für die grundlegende Versorgung der Zähne und des Mundraums zuständig. Er befasst sich ähnlich wie ein Hausarzt mit den Basisleistungen, die für die Erhaltung gesunder Zähne wichtig sind. Bei ihm werden beispielsweise regelmäßige Kontrolluntersuchungen durchgeführt, die dazu dienen, Probleme frühzeitig zu erkennen und sie zu beseitigen. Wenn die Zähne oder der Mundraum erkrankt sind, behandelt er das zugrundeliegende Problem in den meisten Fällen selbst – was er anbieten kann, ist von der Ausstattung der Praxis abhängig. Im Regelfall bietet der Zahnarzt jedoch ein sehr umfangreiches medizinisches Programm rund um die Zähne an. Zudem erkennt der Zahnarzt Schwierigkeiten, die er nicht alleine behandeln kann, und verweist den Patienten dann an den richtigen Facharzt oder in die Zahnklinik. Zahnärzte arbeiten entweder als selbständig niedergelassene Ärzte oder finden Arbeit in einer Zahnklinik, in der sie sich auch spezialisieren können.

Wann wendet man sich an den Zahnarzt?

Der Zahnarzt ist der erste Ansprechpartner, wenn die Zähne Schwierigkeiten verursachen. Bei Schmerzen, Beschwerden oder auch nur bei Fragen und minimalen Problemen ist der Zahnarzt der richtige Fachmann und kann entweder selbst eine Behandlung anbieten oder den Patienten an die richtige Stelle verweisen und ihm sagen, wo er Hilfe bekommt. Zahnärzte sind Fachleute, die man am besten alle 6-12 Monate zur Kontrolluntersuchung aufsucht – je öfter, desto besser. Viele Schwierigkeiten und Erkrankungen können sie sehr schnell und ohne viel Aufwand erkennen und beseitige, bevor sie zu einem echten Problem geworden sind. Kleine Behandlungen und auch einige größere Eingriffe kann der Zahnarzt je nach Ausrüstung in seiner Praxis durchführen. Bohren und kariesbefallene Zähne behandeln kann grundsätzlich jeder Zahnarzt, und auch die Entfernung der Weisheitszähne sollte ihn vor keine allzu großen Schwierigkeiten stellen. Handelt es sich um einen spezialisierten Zahnarzt, kann er oft auch Leistungen aus Bereichen wie der Implantologie oder Kieferchirurgie anbieten.

Wie wird man Zahnarzt?

Wer gerne Zahnarzt werden möchte, erreicht dies auf dem Wege des Hochschulstudiums. Zunächst muss man die Zulassung zum Studiengang Zahnmedizin erhalten und kann sich danach fürs Staatsexamen anmelden. Im Anschluss hat man beispielsweise auf dem Wege von Master-Studiengängen die Möglichkeit, sich zu spezialisieren und sich für den Werdegang des Facharztes im Bereich der Zahnmedizin zu entscheiden. Die Zulassung zum Studiengang Zahnmedizin erlangt man allerdings nur mit einem sehr guten Abiturschnitt, da das Studium anspruchsvoll und komplex ist. Geeignet sind Interessierte, sie mit den Naturwissenschaften keine Schwierigkeiten haben und auch mit der Mathematik gut umgehen können. Wichtig ist auch, dass man nicht vor Blut und Körperflüssigkeiten zurückschreckt und gefühlvoll auf den Patienten eingehen kann – denn Zahnarztangst ist ein weit verbreitetes Phänomen und tritt im Vergleich zur Angst vor anderen Fachärzten nicht allzu selten auf. Voraussetzung für den Beruf sind daher auch starke Nerven, nicht nur im Hinblick auf die Behandlungen, die man durchzuführen hat. Sinnvoll kann für den Zahnarzt auch eine Weiterbildung sein, mit deren Hilfe er sich um Angstpatienten und deren korrekte Behandlung kümmern kann. Viele Zahnärzte beherrschen beispielsweise die klinische Hypnose, mit der sie dem Angstpatienten seine Furcht bestenfalls dauerhaft nehmen können – dies ist eine zusätzliche Qualifikation, die man im Anschluss an die Zulassung zur zahnärztlichen Behandlung erlangen und mit der man die Praxis für eine weit größeren Patientenspanne interessant machen kann.