Frei von Zahnschmerzen – So bleiben Ihre Zähne gesund

So klein ein Zahn auch sein mag, bei akuten oder chronischen Entzündungen von Zahnfleisch oder Zahnsubstanz kann der Winzling böse Zahnschmerzen verursachen, die schlimmstenfalls in den gesammten Kopf ausstrahlen. Für gesunde Zähne gilt die Dreieinigkeit aus gesundem Essen, Zahnhygiene mehrmals am Tag und regelmäßiger Prophylaxe durch einen Zahnarzt. Wer sich daran hält, hält seine Zähne gesund und kann bis ins hohe Alter kräftig zubeißen.

Nur einer von hundert Deutschen hat keine Probleme mit Karies und Co. Während manche Naturvölker die bei uns weit verbreiteten Zahnkrankheiten gar nicht oder nur kaum kennen, haben sich zahnschädigende Krankheitserreger in den Mündern der Industrienationen dauerhaft eingerichtet. Dagegen hilft Zähneputzen, aber nicht nur.

Ja zu Zucker, aber richtig

Schokolade, Eis und Limonade – was viele Gaumen verführt und vor allem Kinderaugen glänzen lässt, gilt als Hauptursache für Karies und andere Zahnkrankheiten. Die Rede ist vom Zucker. Problematisch ist aber nicht, welche Menge an Zucker gegessen wird, sondern über welchen Zeitraum hinweg. Aber fangen wir von vorne an. In besonderem Ausmaß verursacht Zucker die Bildung von Zahnbelag an den Zähnen, von dem sich mit Vorliebe kariesverursachende Bakterien ernähren. In der Folge wird durch Abbauprodukte der Schädlinge die Zahnsubstanz entmineralisiert. Der Zahn hilft sich mit Speichel, durch den langsam aber stetig der Zahnschmelz wieder mineralisiert wird. Wird aber in zu kurzen Abständen immer wieder Zuckerhaltiges gegessen oder getrunken, hat diese natürliche Abwehr keine Chance. Deshalb sind zuckerfreie Pausen für gesunde Zähne unablässlich. Auch zu wenig Speichelfluss, ein trockener Mund also, begünstigt fühzeitige Zahnschmelzschäden. Natürlich sollte Zucker dennoch nur in Maßen genossen werden, denn er verursacht schließlich nicht nur Karies, sondern kann auch zu Übergewicht und Diabetes führen.

Und täglich grüßt die Zahnbürste

Schon aus der Steinzeit und dem alten Ägypten belegen Fünde, dass sich die Menschen mit selbstgebastelten Zahnbürsten und eigens produzierter Zahnpasta die Zähne gereinigt haben. Auch wenn sich die Werkzeuge für die Zahnhygiene nicht mit heutigen Hightechbürsten und Hochleistungspasten vergleichen lassen, der Grundgedanke ist der selbe. Mindestens zweimal täglich sollten Sie sich die Zähne putzen, besser noch nach jedem Essen. Mittlerweile gibt es sogar spezielle Kaugummis, die bei der Zahnhygiene helfen sollen, schließlich hat kaum jemand eine Zahnbürste den ganzen Tag über im Schlepptau. Zusätzlich empfiehlt es sich, die Zwischenräume zwischen den Zähnen täglich mit Zahnseide zu säubern, denn ausgerechnet hier nisten sich viele Bakterien auf dem Zahnschmelz an, und gewöhnliche Zahnbürsten kommen an die Stellen oft nicht ran. Dadurch ist es für eine Karies ein leichtes Spiel, sich unbemerkt durch den Zahn zu fressen.

Prophylaxe – weg mit der Zahnarztangst

So manch einer leidet unter einer regelrechten Zahnarztphobie, und verbindet mit dem Mann im weißen Kittel frühkindliche Ängste vor den zahnärztlichen Folterwerkzeugen. Dabei ist der jährliche Gang zum Zahnarzt ein Pflichttermin für alle, denen ihre Zähne am Herzen liegen. Nur ein Zahnarzt kann Karies, Parodontitis und andere Zahnkrankheiten frühzeitig erkennen und behandeln. Außerdem kann er eine professionelle Zahnreinigung durchführen. Dabei werden Zahnstein und harnäckiger Zahnbelag entfernt, und so das Risiko einer Zahnerkrankung gesenkt. Während für andere Erkrankungen ab einem gewissen Alter Vorsorgeuntersuchungen sinnvoll sind, empfiehlt sich die zahnärztliche Prophylaxe schon in jungen Jahren. Denn gute Zähne sind keine Frage des Alters, schlechte Zähne allerdings leider auch nicht.