Ratgeber Schmerzen – Kampf den Kopfschmerzen

Wie Sie Ihren Kopfschmerzen auf die Schliche kommen

Kopfschmerz ist nicht gleich Kopfschmerz und seine Gründe und Ursachen sind so vielfältig, wie seine Erscheinungsformen. Das macht es vor allem für chronisch Schmerzkranke schwierig, ihrem Leiden auf den Grund zu gehen. Dennoch gilt: gegen die allermeisten Formen können Sie selbst etwas unternehmen, um den Schmerz zumindest zu lindern. Medikamente sollten Sie dabei aber nur unterstützend zu sich nehmen, bei regelmäßiger Einnahme drohen die Beschwerden sonst chronisch zu werden. Zunächst sollten Sie herausfinden, was Ihre Schmerzen verursacht.

Eine Klassifizierung von Kopfschmerzen durch die Internationale Gesellschaft für Kopfschmerzen (IHS) unterteilt das Leiden in zwei grobe Richtungen und unterscheidet primäre und sekundäre Kopfschmerzen. Bei den primären Beschwerden ist der Schmerz selbst die Erkrankung und tritt eigenständig auf. Dazu zählen Migräne, Spannungskopfschmerzen so wie attackenartige Clusterkopfschmerzen. Für die sekundären Schmerzen sind andere Krankheiten der Auslöser. Deshalb sollten Sie bei regelmäßigen, wiederkehrenden Beschwerden zunächst einmal einen Hausarzt konsultieren, um auszuschließen, dass organische Erkrankungen die Ursache sind. Die reichen von Gefäßerkrankungen über Entzündungen bis hin zum Hirntumor. Auch die Wirkungen oder Nebenwirkungen mancher Substanzen sowie ihr Entzug können zu Kopfweh führen.

Schmerztagebuch – Überprüfen Sie Ihren Lebensstil

In vielen Fällen liegen die Gründe für die Beschwerden darin, dass sich ungünstige Lebensgewohnheiten eingeschlichen haben. So ist es für viele Menschen Alltag, in der Woche früh aufzustehen und am Wochenende lang zu schlafen. Ein unregelmäßiger Schlaf-Wach-Rythmus kann Kopfschmerzen aber ebenso verursachen wie Flüssigkeits- oder Bewegungsmangel.

Weil die Ursachen so vielfältig sind und es für die Betroffenen oft nicht offensichtlich ist, was ihre Kopfschmerzen verursacht, kann ein Schmerztagebuch eine große Hilfe sein. Schreiben Sie dazu auf, wann, wo und in welcher Situation der Schmerz auftritt. Auch Kleinigkeiten, wie das Wetter oder was Sie gegessen und getrunken haben, können wichtig sein. Notieren Sie sich außerdem die Merkmale Ihrer Kopfschmerzen wie Dauer, Ort und Art des Schmerzes. So lässt sich häufig schon ein Muster erkennen. Ein Schmerztagebuch ist für einen Arzt ebenfalls sehr wertvoll, um bei seiner Diagnose nicht im Dunkeln zu tappen.

Weitere Ratschläge, was Sie gegen Kopfschmerzen tun können, finden Sie in unseren Tipps und Tricks gegen Kopfschmerzen.

Vorsicht bei Schmerzmitteln

Auch frei in der Apotheke erhältliche Schmerzmittel sollten Sie nicht unterschätzen. Sie können bei zu häufigem Gebrauch dazu führen, dass Sie Ihre Schmerzen nur noch mühevoll loswerden. Generell sollten Sie, wenn nicht anders vom Arzt verordnet, Schmerzmittel nicht länger als drei Tage am Stück nehmen. Im Zweifelsfall gilt auch hier: Fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.