Was hilft gegen Bauchschmerzen?

Magen, Darm, Leber und Niere – sie alle teilen sich den Raum in der Mitte des Körpers. Da eine große Zahl wichtiger Organe ihren Platz im Bauchraum hat, sind die Gründe für Bauchschmerzen sehr unterschiedlich. Darüber hinaus können auch Stress und psychosomatische Krankheiten Schmerzen im Bauch auslösen. Bei leichten Beschwerden mildern kleine Hausmittel die Beschwerden, bei chronischen und starken Schmerzen ist es besser, einen Arzt aufzusuchen.

Die Bandbreite dafür, was Bauchschmerzen auslöst, ist groß. Sie sollten daher wie bei allen gesundheitlichen Fragen das Internet nur zur Orientierung nutzen, eine fachliche Diagnose erhalten Sie nur von einem Arzt.

Hausmittel – wenn der Bauch wehtut

Wenn der Bauch wehtut, kann das eine Menge Gründe haben. Die reichen von einem Magen-Darm-Infekt bis zur Lebensmittelvergiftung. Haben die Bauchschmerzen etwas mit den Organen im Unterleib zu tun, können sowohl Leber, Blase und Nieren als auch der Magen und der Darm Auslöser sein. Ein plötzlich auftretender Schmerz kann auf eine Entzündung des Blinddarms hindeuten. In den meisten Fällen sind Bauchschmerzen aber ein Hinweis auf eine akute oder chronische Gastritis.

Um den Bauchschmerzen etwas entgegenzusetzen, versuchen Sie es zunächst mit leichter Bauchmassage, die entweder Sie selbst oder jemand anderes durchführen kann. Eine Wärmeflasche spendet wohltuende Wärme und trägt oft dazu bei, dass sich der Bauch wieder beruhigt. Außerdem wirken Kamille und Ingwer beruhigend auf den Bauch, sie lassen sich am besten als Tee zu sich nehmen. Nach sehr fettigem Essen kann zudem ein kleiner Schnaps das Völlegefühl besänftigen.

Bauchschmerzen – wann zum Arzt?

Zum Arzt sollten Sie gehen, wenn Sie das Gefühl haben, dass ein Notfall vorliegt. Dass kann der Fall sein, wenn die Bauchschmerzen auch nach zwei, drei Tagen nicht weggehen oder sehr plötzlich und sehr heftig auftreten. Solch schwere Fälle gehören in die Hände eines Internisten. Auch Blut im Stuhlgang ist ein Grund dazu. Außerdem sind Bauchschmerzen häufig Begleitsymptom einer anderen Erkrankung, So treten sie zum Beispiel zusammen mit anderen Symptomen manchmal auch bei einem Herzinfarkt auf. Hören Sie in jedem Fall auf Ihren Körper. Schmerz ist grundsätzlich seine Art Ihnen mitzuteilen, dass etwas nicht stimmt.

Bauchschmerzen durch Stress

Wenn einem etwas auf den Magen schlägt, ist damit häufig ein stressbehaftetes oder unangenehmes Ereignis gemeint, das aufs Gemüt schlägt. Wenn sich der Bauch zusammenzieht, hat das nicht selten mit Stress und psychosomatischen Symptomen zu tun. Psychiater und Psychotherapeuten sprechen davon, dass Unangenehmes verdrängt wird, und sich seinen Weg aus dem Unterbewusstsein nach außen sucht. Oft ist dieser Weg nach außen der Bauch, in dem eine Vielzahl hochempfindlicher Nerven zusammenlaufen. Dann helfen nur Stressreduktion und Entspannung.

Übungen wie progressives Muskeltraining und autogenes Training helfen dabei, die Seele wieder in Balance zu bringen und damit auch den Bauch zu beruhigen. Hilft das alles nichts, sollten Sie sich auf keinen Fall scheuen, einen Psychiater oder Psychotherapeuten um Rat zu fragen. Stress verursacht nämlich nicht nur Bauschmerzen, sondern ist für eine ganze Reihe gefährlicher Erkrankungen wie Bluthochdruck, Schlaganfall und Herzinfarkt verantwortlich.